Die Geflügelpest (HPAI, Hochpathogene Aviäre Influenza) ist eine der gefürchtetsten Krankheiten in der Geflügelhaltung. Aktuell ist der Landkreis Cloppenburg von einem Ausbruch betroffen, was nicht nur für die betroffenen Betriebe, sondern für alle Geflügelhalter der Region Alarmbereitschaft bedeutet. Der Erreger, ein hochpathogenes Influenzavirus, breitet sich schnell aus und kann in kurzer Zeit massive wirtschaftliche Schäden verursachen.

Laut den Behörden ist die Geflügelpest in einem Geflügelbetrieb im Landkreis Cloppenburg nachgewiesen worden. Dies hat zur Folge, dass um den betroffenen Betrieb eine Schutzzone von mindestens 3 Kilometern sowie eine Überwachungszone von 10 Kilometern eingerichtet wurde. Innerhalb dieser Zonen gelten strenge Vorschriften für die Haltung und den Transport von Geflügel. Für Betriebe außerhalb der Zonen bleibt die Einhaltung hoher Biosicherheitsstandards ebenfalls unerlässlich, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Alle Halter von Geflügel sind verpflichtet, ihre Bestände bei der zuständigen Behörde zu melden. Dies gilt insbesondere, wenn bislang keine Registrierung erfolgt ist.
Die konsequente Umsetzung von Biosicherheitsmaßnahmen ist der wichtigste Schutz vor einer Einschleppung des Virus. Dazu gehören:
Beobachten Sie Ihr Geflügel genau. Symptome wie vermehrte Todesfälle, Atemnot, Durchfall oder Appetitlosigkeit sollten umgehend gemeldet werden. Ein Verdacht auf Geflügelpest ist meldepflichtig und erfordert sofortiges Handeln.
Geflügel sowie Geflügelprodukte dürfen in den Schutzzonen nur mit behördlicher Genehmigung transportiert werden. Informieren Sie sich bei den zuständigen Behörden über die geltenden Vorschriften.
Wildvögel sind die Hauptüberträger des Virus. Schützen Sie Ihre Tiere durch Netze oder Abdeckungen vor Kontakt mit Wildvögeln. Achten Sie darauf, dass auch Futter- und Wasserstellen für Wildvögel unzugänglich sind.
Sorgen Sie dafür, dass Ställe, Geräte und Fahrzeuge regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden. Verwenden Sie dabei Desinfektionsmittel, die speziell für Viren wirksam sind.
Sollten Sie Symptome bei Ihren Tieren feststellen, informieren Sie unverzüglich Ihren Tierarzt oder die zuständige Veterinärbehörde. Eine schnelle Reaktion kann weitere Ausbrüche verhindern.
Stehen Sie in engem Kontakt mit Ihrem Tierarzt, um den Gesundheitsstatus Ihrer Tiere regelmäßig zu überprüfen. Präventive Untersuchungen und Tests können dabei helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen.
Unsere Praxis bietet Ihnen gezielte Unterstützung in der aktuellen Lage. Dazu gehören:
Sprechen Sie uns an – unser erfahrenes Team berät Sie gerne individuell und unterstützt Sie dabei, Ihre Tiere und Ihren Betrieb bestmöglich zu schützen.
Fazit: Die Geflügelpest stellt eine ernste Bedrohung für Geflügelbetriebe dar, doch mit konsequenten Biosicherheitsmaßnahmen und schnellem Handeln können Sie Ihre Tiere schützen. Unsere Praxis in Westeremstek steht Ihnen in dieser schwierigen Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Vereinbaren Sie einen Termin, um mehr über die Prävention und das Management von Geflügelkrankheiten zu erfahren.
Weitere Informationen zur aktuellen Lage und was Sie beachten sollten finden Sie auch auf der offiziellen Seite des Landkreis Cloppenburg

Während Maulkörbe in bestimmten Situationen notwendig und nützlich sein können, bergen sie auch Risiken, insbesondere bei warmem Wetter.
Mehr lesen →
Eine heruntergefallene Tablette, ein Stück Schokolade auf dem Tisch oder ein unbekannter Köder beim Spaziergang – viele potenzielle Giftstoffe begegnen Hund und Katze mitten im Alltag. Was für uns Menschen harmlos erscheint, kann für unsere Haustiere ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Besonders tückisch: Nicht jede Vergiftung macht sich sofort bemerkbar. Während manche Tiere bereits kurz nach der Aufnahme erbrechen, zittern oder ungewöhnlich unruhig werden, können andere zunächst völlig unauffällig wirken. Umso wichtiger ist es, typische Gefahrenquellen zu kennen, mögliche Symptome richtig einzuordnen und bei einem Verdacht schnell zu handeln.
Mehr lesen →
Wenn Kaninchen, Meerschweinchen oder andere Heimtiere plötzlich zögerlich fressen oder das Futter ganz verweigern, ist Vorsicht geboten. Was auf den ersten Blick harmlos wirkt, kann sich schnell zu einem ernsten Notfall entwickeln. Gerade bei kleinen Heimtieren gilt: Nicht fressen ist immer ein Warnsignal. In diesem Beitrag erklären wir, warum Fressunlust bei Heimtieren so gefährlich ist, welche Ursachen dahinterstecken können und wann Sie unbedingt tierärztliche Hilfe in Anspruch nehmen sollten.
Mehr lesen →
Wenn die Temperaturen steigen und der Sommer Einzug hält, häufen sich auch bei Hunden bestimmte Hautprobleme. Besonders Sommerekzeme – auch als „Hot Spots“ bekannt – treten in der warmen Jahreszeit vermehrt auf. Diese nässenden, entzündlichen Hautstellen entwickeln sich oft sehr plötzlich und können für den betroffenen Hund äußerst schmerzhaft und unangenehm sein.
Mehr lesen →
Schnell und unkompliziert zum Behandlungstermin für Ihr Tier.
Jetzt Termin vereinbaren