Ein gesundes Gebiss ist für Hunde und Katzen weit mehr als nur eine Frage der Optik. Zahnerkrankungen gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen bei Haustieren – und bleiben oft lange unbemerkt. Viele Tierhalter erkennen erst spät, dass ihr Tier Schmerzen hat oder schlechter frisst. Dabei lässt sich mit der richtigen Vorsorge viel dafür tun, dass die Zähne möglichst lange gesund bleiben. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Zahnprobleme entstehen, welche Warnsignale Sie beachten sollten und wie Sie die Zahngesundheit Ihres Tieres aktiv unterstützen können.

Zahnprobleme beginnen meist schleichend. Auf den Zähnen bildet sich zunächst ein weicher Zahnbelag (Plaque), der aus Bakterien und Futterresten besteht. Wird dieser nicht entfernt, kann er sich innerhalb weniger Tage zu Zahnstein verhärten.
Zahnstein wiederum bietet eine ideale Oberfläche für weitere Bakterien. Dadurch entstehen:
Langfristig können Bakterien sogar über die Blutbahn in den Körper gelangen und Herz, Nieren oder Leber belasten.
Viele Tiere zeigen Schmerzen im Maul nur sehr subtil. Achten Sie deshalb auf folgende Anzeichen:
Wenn Sie solche Veränderungen bemerken, sollte das Gebiss Ihres Tieres tierärztlich untersucht werden.
Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie die Zahngesundheit Ihres Tieres langfristig unterstützen.
Die effektivste Vorsorge ist das regelmäßige Entfernen von Zahnbelag – am besten täglich. Spezielle Zahnbürsten und Zahnpasta für Tiere erleichtern die Reinigung.
Wichtig: Verwenden Sie niemals Zahnpasta für Menschen.
Bestimmte Kauartikel oder strukturierte Futtermittel können helfen, Zahnbelag mechanisch zu reduzieren. Der Kauvorgang unterstützt die Reinigung der Zahnoberflächen.
Am besten beginnt man schon im Welpen- oder Kittenalter, das Tier an das Öffnen des Mauls und das Zähneputzen zu gewöhnen. So wird Zahnpflege zur Routine und später deutlich einfacher.
Auch bei guter Pflege sollten die Zähne regelmäßig kontrolliert werden. Ein Blick ins Maul gehört bei jedem Gesundheitscheck dazu.
Wenn sich bereits Zahnstein gebildet hat, kann dieser nur professionell beim Tierarzt entfernt werden, meist unter Narkose und mit speziellen Ultraschallgeräten.
Einige Tiere entwickeln schneller Zahnprobleme als andere. Besonders betroffen sind:
Bei ihnen lohnt sich eine besonders sorgfältige Zahnpflege.
Eine gute Zahngesundheit beginnt nicht erst im Alter. Regelmäßige Kontrollen, frühzeitige Gewöhnung an Zahnpflege und eine passende Ernährung helfen, viele Probleme zu vermeiden.
Wenn Sie unsicher sind, ob das Gebiss Ihres Tieres gesund ist, sprechen Sie uns gerne an. In der Tierarztpraxis Westeremstek beraten wir Sie individuell und zeigen Ihnen, wie Sie die Zahnpflege im Alltag einfach umsetzen können.
Zahnerkrankungen sind bei Haustieren weit verbreitet – lassen sich aber mit der richtigen Vorsorge deutlich reduzieren. Ein gesunder Zahnstatus sorgt dafür, dass Ihr Tier schmerzfrei fressen kann, aktiv bleibt und sich insgesamt wohler fühlt.
Sie möchten das Gebiss Ihres Tieres überprüfen lassen oder Tipps zur Zahnpflege erhalten?
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