Der Frühling bringt viele schöne Dinge – blühende Natur, sonnige Spaziergänge und frische Luft. Doch gleichzeitig steigt auch das Risiko für Erkrankungen, die in der warmen Jahreszeit wieder häufiger auftreten. Eine davon ist die Hasenpest, medizinisch Tularämie genannt. Diese Infektionskrankheit kann für Hunde und Menschen gefährlich werden und erfordert Aufmerksamkeit und Prävention. In diesem Beitrag erfahren Sie, was Hasenpest ist, wie Hunde sich anstecken können, welche Symptome auftreten und wie Sie sich und Ihren Hund schützen.

Die Hasenpest wird durch das Bakterium Francisella tularensis verursacht. Es handelt sich um eine sehr ansteckende Tierseuche, die in vielen Wildtierpopulationen vorkommt – insbesondere bei Feldhasen, Kaninchen, Mäusen und anderen Kleinsäugern.
Das Besondere: Die Krankheit ist nicht auf Tiere beschränkt – auch Menschen können sich anstecken (Zoonose). Für Hundebesitzer ist es deshalb wichtig zu wissen, wie das Risiko minimiert werden kann.
Hunde stecken sich am häufigsten an durch:
Besonders Freilauf- und Jagdhunde, die aktiv Beute jagen oder längere Zeit in waldigen, feuchten Gebieten unterwegs sind, haben ein erhöhtes Risiko.
Die Anzeichen von Tularämie sind vielseitig und oft unspezifisch. Sie können schleichend beginnen oder schnell fortschreiten. Häufige Symptome sind:
Da diese Symptome auch bei vielen anderen Krankheiten auftreten können, ist eine tierärztliche Abklärung unbedingt erforderlich – besonders, wenn Risikokontakte vermutet werden.
Tularämie kann unbehandelt einen schweren Verlauf nehmen und das Immunsystem sowie innere Organe stark belasten. Eine frühzeitige Diagnose durch Blutuntersuchungen, Abstriche oder bildgebende Verfahren ist entscheidend, um die richtige Behandlung einzuleiten.
In der Tierarztpraxis Westeremstek führen wir gezielte Diagnostik durch, unterstützen mit passenden Antibiotikatherapien und beraten Sie zu allen Vorsorge- und Schutzmaßnahmen.
Zecken sind direkte Überträger von Krankheitserregern. Ein zuverlässiges Spot-on, Halsband oder orale Präparate verringern das Risiko deutlich.
Achten Sie beim Spaziergang darauf, dass Ihr Hund keine Kleinsäuger jagt oder frisst – insbesondere Feldhasen, Kaninchen oder Mäuse.
Lassen Sie Ihren Hund nicht aus stehenden Tümpeln oder unbekannten Wasserquellen trinken, da diese kontaminiert sein können.
Waschen Sie Pfoten und Fell nach Ausflügen in der freien Natur ab und kontrollieren Sie Hautstellen – so reduzieren Sie Infektionsrisiken.
Regelmäßige Fellpflege hilft, Parasiten schneller zu entdecken. Gleichzeitig stärkt angepasste Bewegung das Immunsystem.
Wenn Ihr Hund plötzlich:
… dann vereinbaren Sie bitte umgehend einen Termin in unserer Praxis. Besonders bei Verdacht auf Kontakt mit Wildtieren sollte der Check zügig erfolgen.
Die Hasenpest ist eine ernstzunehmende Infektion, die über Zecken oder Kontakt mit Wildtieren übertragen werden kann. Mit einem bewussten Verhalten im Freien, konsequentem Parasitenschutz und einem tierärztlichen Check bei Verdacht schützen Sie Ihren Hund und sich selbst.
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Vereinbaren Sie gerne einen Termin – wir beraten Sie individuell und kompetent.

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