Viele Kaninchenhalter unterschätzen die Gefahr – doch Myxomatose und RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease) gehören zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten bei Kaninchen. Beide Erkrankungen verlaufen oft sehr schnell und tödlich. Umso wichtiger ist eine konsequente Vorsorge – vor allem durch regelmäßige Impfungen. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum die Impfung so entscheidend ist, wie sich die Krankheiten übertragen und worauf Sie als Halter unbedingt achten sollten.

Eine Virusinfektion, die durch Mücken, Flöhe oder direkten Kontakt übertragen wird. Typisch sind:
Die Krankheit verläuft häufig schwer und endet oft tödlich.
RHD ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die besonders tückisch ist, weil sie oft ohne Vorwarnung auftritt.
Besonders gefährlich: Es gibt mehrere Virusvarianten (z. B. RHDV2), die sehr widerstandsfähig sind.
Anders als viele andere Krankheiten lassen sich Myxomatose und RHD nicht zuverlässig behandeln. Die Impfung ist daher die wichtigste Schutzmaßnahme.
Wichtig zu wissen:
Die genauen Impfintervalle hängen vom Impfstoff und der Haltung ab. In der Regel gilt:
Wir erstellen in der Tierarztpraxis Westeremstek gerne einen individuellen Impfplan für Ihr Tier.
Die Übertragung erfolgt häufig unbemerkt:
Das bedeutet: Selbst bei bester Haltung lässt sich eine Ansteckung ohne Impfschutz kaum verhindern.
Neben der Impfung können Sie das Risiko zusätzlich reduzieren:
Gerade im Frühjahr und Sommer – wenn Insekten aktiv sind – steigt das Infektionsrisiko deutlich. Viele Fälle treten plötzlich auf, obwohl die Tiere zuvor gesund wirkten.
Deshalb gilt: Impfung nicht aufschieben, sondern rechtzeitig planen.
Myxomatose und RHD sind keine „seltenen“ Krankheiten, sondern reale Risiken – auch in unserer Region. Eine Impfung schützt Ihr Kaninchen zuverlässig und ist der wichtigste Baustein für ein langes, gesundes Leben.
Sie sind unsicher, ob Ihr Kaninchen ausreichend geschützt ist?
Vereinbaren Sie gerne einen Termin – wir beraten Sie individuell und sorgen für den passenden Impfschutz.
Tipp: Tragen Sie sich den nächsten Impftermin direkt in den Kalender ein – so gerät der Schutz Ihres Tieres nicht in Vergessenheit.

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