Die Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) ist eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen bei älteren Katzen. Sie entwickelt sich schleichend und bleibt oft lange unbemerkt, da die Symptome zunächst subtil erscheinen. Dabei ist eine frühzeitige Diagnose entscheidend, um schwere Folgeschäden zu vermeiden und die Lebensqualität Ihrer Katze zu erhalten. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie erste Anzeichen erkennen, welche Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie Sie Ihre Katze im Alltag unterstützen können.

Bei der Schilddrüsenüberfunktion produzieren die Schilddrüsen zu viele Hormone, insbesondere das Thyroxin (T4). Dieses Hormon beeinflusst nahezu alle Stoffwechselprozesse im Körper. Die Überproduktion führt zu einem beschleunigten Stoffwechsel, der den Körper der Katze erheblich belastet. Die häufigste Ursache ist ein gutartiger Tumor der Schilddrüse, der das Wachstum und die Hormonproduktion anregt.
Die Symptome der Schilddrüsenüberfunktion sind vielfältig und oft unspezifisch. Häufig bemerken Katzenhalter:
Je länger die Krankheit unentdeckt bleibt, desto größer ist die Gefahr von Folgeerkrankungen, wie Herzprobleme oder Bluthochdruck.
Die Diagnose einer Schilddrüsenüberfunktion erfolgt in der Regel durch:
Es gibt verschiedene Ansätze zur Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion, die individuell auf die Katze abgestimmt werden:
Unsere Praxis bietet umfassende Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten für Katzen mit Schilddrüsenüberfunktion:
Fazit: Die Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen ist eine ernste, aber gut behandelbare Erkrankung. Mit der richtigen Betreuung und einer frühzeitigen Diagnose kann Ihre Katze trotz der Erkrankung ein langes und erfülltes Leben führen. Sprechen Sie uns an, wenn Sie bei Ihrer Katze Veränderungen bemerken – wir sind für Sie und Ihre Samtpfote da.

Der tägliche Spaziergang ist für viele Hunde das Highlight des Tages. Umso auffälliger ist es, wenn Ihr Vierbeiner plötzlich langsamer wird, öfter stehen bleibt oder gar röchelnde Atemgeräusche von sich gibt. Nicht immer steckt eine harmlose Ursache dahinter – manchmal sind diese Veränderungen ein Hinweis auf gesundheitliche Probleme, die ernst genommen werden sollten.
Mehr lesen →
Die Geflügelpest (HPAI, Hochpathogene Aviäre Influenza) ist eine der gefürchtetsten Krankheiten in der Geflügelhaltung. Aktuell ist der Landkreis Cloppenburg von einem Ausbruch betroffen, was nicht nur für die betroffenen Betriebe, sondern für alle Geflügelhalter der Region Alarmbereitschaft bedeutet. Der Erreger, ein hochpathogenes Influenzavirus, breitet sich schnell aus und kann in kurzer Zeit massive wirtschaftliche Schäden verursachen.
Mehr lesen →
Für Geflügellandwirte, sind fortgeschrittene Techniken zur Stallhygiene und Schädlingsbekämpfung von entscheidender Bedeutung. Ein sauberes und desinfiziertes Umfeld ist essenziell, um die Gesundheit Ihrer Herde zu gewährleisten und die Produktivität zu maximieren. Besonders die Bekämpfung der roten Vogelmilbe stellt eine kontinuierliche Herausforderung dar. In diesem Beitrag geben wir Ihnen nützliche Informationen zur Reinigung und Desinfektion von Ställen sowie zur strategischen Bekämpfung der roten Vogelmilbe.
Mehr lesen →
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind einer der wichtigsten Bausteine für ein langes, gesundes Tierleben. Doch viele Tierhalter sind unsicher: Wann fängt Vorsorge eigentlich an? Reicht es, erst zum Tierarzt zu gehen, wenn etwas auffällig ist? Oder sollte man bereits in jungen Jahren – oder sogar vor der Anschaffung – aktiv werden? In diesem Beitrag erklären wir, warum Vorsorge keine Frage des Alters ist, welche Untersuchungen in welchen Lebensphasen sinnvoll sind und wie wir Sie in der Tierarztpraxis Westeremstek dabei unterstützen können.
Mehr lesen →
Schnell und unkompliziert zum Behandlungstermin für Ihr Tier.
Jetzt Termin vereinbaren