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Tollwut beim Haustier: So schützen Sie Hund, Katze & Co. zuverlässig

Impfungen
Vorsorge
Hunde
Katzen

Tollwut gehört zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten weltweit – und ist auch heute noch nicht vollständig ausgerottet. Für Tierhalter stellt sich daher eine wichtige Frage: Wie kann ich mein Tier effektiv schützen und worauf muss ich achten? In diesem Beitrag erfahren Sie, was Tollwut genau ist, wie sie übertragen wird und welche Maßnahmen wirklich entscheidend sind.

Was ist Tollwut?

Tollwut ist eine virale Infektionskrankheit, die das zentrale Nervensystem befällt. Sie verläuft nahezu immer tödlich – sowohl bei Tieren als auch beim Menschen. Verursacht wird sie durch das Rabiesvirus, das hauptsächlich über den Speichel infizierter Tiere übertragen wird.

Besonders betroffen sind:

  • Hunde
  • Katzen
  • Wildtiere wie Füchse oder Fledermäuse

Wie wird Tollwut übertragen?

Die häufigste Übertragung erfolgt durch:

  • Bisse infizierter Tiere
  • Kratzverletzungen mit Speichelkontakt
  • Kontakt von Speichel mit offenen Wunden oder Schleimhäuten

Gerade Freigänger-Katzen oder Hunde mit viel Auslauf haben ein erhöhtes Risiko.

Symptome: Woran erkenne ich Tollwut?

Die Symptome können variieren, typische Anzeichen sind jedoch:

  • Verhaltensänderungen (Aggressivität oder ungewöhnliche Zutraulichkeit)
  • Schluckbeschwerden
  • Lähmungen
  • Starkes Speicheln („Schaum vor dem Maul“)

Wichtig: Sobald Symptome auftreten, ist die Krankheit nicht mehr behandelbar.
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Ist Tollwut in Deutschland noch ein Thema?

Deutschland gilt offiziell als tollwutfrei – zumindest in Bezug auf terrestrische Tiere (z. B. Füchse). Dennoch besteht weiterhin ein Risiko:

  • Durch illegal eingeführte Tiere aus dem Ausland
  • Bei Reisen in Risikogebiete
  • Durch Fledermäuse, die weiterhin Träger sein können

Was Tierhalter konkret tun können

1. Regelmäßige Impfung

Die Tollwutimpfung ist der wichtigste Schutz für Ihr Tier. Sie ist nicht nur sinnvoll, sondern in vielen Fällen auch gesetzlich vorgeschrieben – z. B. bei Reisen ins Ausland.

2. Kontakt zu Wildtieren vermeiden

Lassen Sie Ihr Tier möglichst nicht unbeaufsichtigt mit Wildtieren in Kontakt kommen. Besonders Füchse oder Fledermäuse können das Virus übertragen.

3. Vorsicht bei Reisen

Wenn Sie mit Ihrem Haustier ins Ausland reisen:

  • Informieren Sie sich über die Tollwutsituation im Zielland
  • Achten Sie auf gültige Impfungen und Dokumente (EU-Heimtierausweis)

4. Kein Kontakt zu unbekannten Tieren

Vermeiden Sie, dass Ihr Tier mit streunenden oder unbekannten Tieren in Kontakt kommt – insbesondere im Ausland.
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Was tun im Verdachtsfall?

Wenn Ihr Tier gebissen wurde oder Sie den Verdacht auf Tollwut haben:

  • Kontakt sofort vermeiden (Eigen- und Fremdschutz!)
  • Wunde nicht selbst behandeln
  • Umgehend tierärztliche Hilfe aufsuchen

Tollwut ist meldepflichtig – schnelles Handeln ist entscheidend.

Fazit: Vorsorge schützt Leben

Auch wenn Tollwut in Deutschland selten ist, bleibt sie eine ernstzunehmende Gefahr. Mit der richtigen Vorsorge – insbesondere durch Impfungen und umsichtiges Verhalten – können Sie Ihr Tier und sich selbst zuverlässig schützen.

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