Tollwut gehört zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten weltweit – und ist auch heute noch nicht vollständig ausgerottet. Für Tierhalter stellt sich daher eine wichtige Frage: Wie kann ich mein Tier effektiv schützen und worauf muss ich achten? In diesem Beitrag erfahren Sie, was Tollwut genau ist, wie sie übertragen wird und welche Maßnahmen wirklich entscheidend sind.

Tollwut ist eine virale Infektionskrankheit, die das zentrale Nervensystem befällt. Sie verläuft nahezu immer tödlich – sowohl bei Tieren als auch beim Menschen. Verursacht wird sie durch das Rabiesvirus, das hauptsächlich über den Speichel infizierter Tiere übertragen wird.
Besonders betroffen sind:
Die häufigste Übertragung erfolgt durch:
Gerade Freigänger-Katzen oder Hunde mit viel Auslauf haben ein erhöhtes Risiko.
Die Symptome können variieren, typische Anzeichen sind jedoch:
Wichtig: Sobald Symptome auftreten, ist die Krankheit nicht mehr behandelbar.
Deutschland gilt offiziell als tollwutfrei – zumindest in Bezug auf terrestrische Tiere (z. B. Füchse). Dennoch besteht weiterhin ein Risiko:
Die Tollwutimpfung ist der wichtigste Schutz für Ihr Tier. Sie ist nicht nur sinnvoll, sondern in vielen Fällen auch gesetzlich vorgeschrieben – z. B. bei Reisen ins Ausland.
Lassen Sie Ihr Tier möglichst nicht unbeaufsichtigt mit Wildtieren in Kontakt kommen. Besonders Füchse oder Fledermäuse können das Virus übertragen.
Wenn Sie mit Ihrem Haustier ins Ausland reisen:
Vermeiden Sie, dass Ihr Tier mit streunenden oder unbekannten Tieren in Kontakt kommt – insbesondere im Ausland.
Wenn Ihr Tier gebissen wurde oder Sie den Verdacht auf Tollwut haben:
Tollwut ist meldepflichtig – schnelles Handeln ist entscheidend.
Auch wenn Tollwut in Deutschland selten ist, bleibt sie eine ernstzunehmende Gefahr. Mit der richtigen Vorsorge – insbesondere durch Impfungen und umsichtiges Verhalten – können Sie Ihr Tier und sich selbst zuverlässig schützen.

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